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2. Bericap Herbstlauf PDF Drucken E-Mail

Ski und Freizeit stark unterwegs

Die Handballer der Sportfreunde Budenheim organisierten zum zweiten Male den Bericap Herbstlauf. Stärkste Teilnehmergruppe nach den Handballern waren die Walker und Läufer der Ski und Freizeit. Zu Beginn starteten die Walker auf eine 3,5 km Runde mit 9 Nordic Walker der Ski und Freizeit. 15 Minuten später rannten die Bambini´s, fast nur Handballer, auf einer verkürzten 1,2 km Strecke. Zuletzt kam der Hauptlauf mit eins, zwei oder drei Runden. Mit bei den fünf Ski und Freizeit Läufer waren Ralf Möllers und Konstantin Kreckel. Beide lagen uneinholbar an den ersten Positionen bereits nach der Hälfte der Distanz. Möllers erreichte das Ziel nach 34:40 min und Kreckel nach 39:33 min. Weiter fünf Minuten später liefen 3 Handballer gleichzeitig über die Ziellinie. Der Vorsitzende der Handball Abteilung Gerhard Mussenbruck überreichte den Erstplatzierten Badetücher gesponsert von Bericap.

 

Gerhard Mussenbruck erklärt das Startprocedere

 

Walker starten auf die 3,5km Runde

 

Ralf Möllers erreicht ungefährdet den 1. Platz

 

Rolf Peiler und Norbert Spitz laufen in die TopTen der 10,5km Distanz

 


 
Herbstausflug einmal anders PDF Drucken E-Mail

Deutsche Industriekultur live erlebt

Bewegung – eine elementare Aktivität von uns Menschen – und dies seit alters her! Einst oft mühsam und nur zu Fuß. Doch schon früh fanden unsere Ahnen Mittel und Wege, um bequemer und schneller Entfernungen zu überbrücken. Um diesem Erfindergeist nachzuspüren, starteten  letzte Woche zwei Dutzend Sportfreunde der Abteilung Ski und Freizeit zu einer Wanderung, die fast im Saale stattfand.

Zunächst fuhren sie mit der Bahn, die allerdings ziemlich unpünktlich war, nach Mainz. Und auch der Anschlusszug hatte fast eine halbe Stunde Verspätung. Nichtsdestotrotz war ihre Stimmung gut. Fast pünktlich zum vereinbarten Termin erreichten sie das Adam-Opel-Haus in Rüsselsheim, wo denn auch die Werkstour unter der kompetenten Führung von Dimitri begann. Die erste Station, die Oldtimer-Werkstatt, war wie eine Zeitreise. In der Halle des ehemaligen Fahrzeug-Verladebahnhofs warteten Zeitzeugen der über 150jährigen Unternehmensgeschichte: Nähmaschinen, Fahrräder, Motorräder und eine Fülle von Automobilen. Sogar das Original des ersten Opel-Gefährts war zu sehen, noch sehr kutschenähnlich mit Hartgummireifen und Kurbel statt Lenker, natürlich auch der legendäre Laubfrosch und jede Menge von Kadetts, Olympias, Admirals, Mantas usw. Fast alle Exponate fahrbereit, viele nehmen noch an Oldtimer-Rallyes teil.

Nach einer Busfahrt durch das weitläufige Betriebsgelände wurde das Presswerk besichtigt; dort entstehen die Karosserieteile. Aus tonnenschweren Rollen unterschiedlich dicken Stahls werden die Rohbleche geschnitten, anschließend in besonderen Presswerkzeugen unter sehr hohem Druck auf Zehntelmillimeter genau geformt. Für jedes einzelne Karosserieteil wird eine  eigene Pressform benötigt, die hauptsächlich aus Stempel und Matrize besteht und sehr teuer ist.

Die nächste Station war der Rohkarosseriebau, ein fantastischer Roboterpark. Automatisiert greifen, schweißen und messen bis zu 770 Fertigungsroboter die vorgefertigten Blechteile, aus denen die Rohkarosserien gefertigt werden. Das Dach wird mit hochpräzisen Hochenergielasern verschweißt.

Zum Schluss ging’s in die Fertig- und Endmontagehalle, wo die „Hochzeit“  von Fahrwerk und Karosserie, die getrennt vormontiert wurden, stattfindet. Sie werden dann noch um Motor und die übrigen Teile komplettiert. Faszinierend die robotergestützte Fließbandarbeit der Opelianer! Dahinter steckt eine präzise Planung bis ins kleinste Detail, einschließlich der Anlieferung der Teile „just in time“, auch von Zulieferfirmen.

Nach dieser interessanten Führung und einem Fußmarsch entlang des Werksgeländes hatten sich die Ski- und Freizeitler einen Einkehrschwung im sympathischen Restaurant „Las Brisas“ verdient. Die öffentlich zugängliche Tapas- und Cocktailbar liegt unweit des Bahnhofs im Werksgebäude F40 und besticht durch ihren südländischen Charme, verbunden mit dem Ambiente deutscher Industriekultur.

 

Dank der guten Vorbereitung von Volker Ochs und der pünktlichen Bahn verlief die Heimfahrt ohne Probleme, sodass die Sportfreunde in Budenheim mit guten Erinnerungen ankamen.

 

 

 

Opel Patentwagen „System Lutzmann“ von 1899 – das erste Automobil von Opel

Die Sportfreunde vor „Las Brisas“ im Opel-Gebäude F40